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MEINE KATZE 01/2002 Wenn die Katze älter wird, verändern sich ihre Bedürfnisse. Sie braucht sowohl mehr Ruhe als auch mehr Aufmerksamkeit und Pflege. Ab wann ist eine Katze älter? Allgemein gilt eine Katze ab acht Jahren als älter. Eine Katze entwickelt im Lauf der Jahre einen ausgeprägten Charakter, zu dem sich nun hin und wieder auch ein wenig Alterstarrsinn gesellen mag. Gehen Sie immer geduldig und liebevoll mit dem ergrauten Tiger um. Insgesamt wird die ältere Katze anfälliger für Krankheiten. Hier ist Ihre Beobachtungsgabe gefragt, denn je eher Krankheiten entdeckt werden, desto besser sind in der Regel die Heilungschancen. Warum haben ältere Katzen besondere Gesundheitsbedürfnisse? Ganz einfach: Herz, Leber und Nieren sind meist nicht mehr so leistungsfähig wie in den Jugendjahren der Katze. Die Zähne sind meist schlechter und Magen und Darm vertragen manchmal keine üppigen Mahlzeiten mehr. Wahrscheinlich ist die Katze im Seniorenalter auch schon ein wenig steif, die Gefahr von Verletzungen bei Sprüngen oder Stürzen ist daher größer. Auch die Widerstandskraft gegen Krankheitserreger nimmt ab, und so ist die ältere Katze anfälliger gegenüber Infektionen. Wie Sie die Gesundheit älterer Katzen im Griff behalten können Achten Sie auf jede Veränderung im Aussehen und im Verhalten Ihrer Katze. Trinkt Sie mehr? Frisst Sie weniger oder mehr? Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Katze Probleme auf der Toilette hat? Ist sie sehr ruhig und läuft sie kaum noch? Sehen Sie Ihrer Katze auch immer wieder ins Mäulchen. Hat sie Mundgeruch? Ist das Zahnfleisch gerötet? Fallen Ihnen Zahnstein oder schlechte Zähne auf? Jede Veränderung kann ein Hinweis auf eine Krankheit sein. Teilen Sie daher alle Ihrem Tierarzt mit. Am besten, Sie lassen die Katze regelmäßig beim Tierarzt durchchecken. Neben der allgemeinen Untersuchung sollte bei der älteren Katze auch regelmäßig eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Denn viele Krankheiten der inneren Organe sind im Anfangsstadium symptomlos. Man kann sie nur über eine Blutuntersuchung entdecken. Denken Sie schließlich auch daran, dass regelmäßige Impfungen für ältere Katzen ebenso wichtig sind wie für jüngere. Das richtige Gewicht beibehalten Über- oder Untergewicht sind für Katzen keines Alters gesund. Doch für die Katze im Seniorenalter ist es noch wichtiger ein normales Gewicht zu haben. An jedem Gramm zu viel trägt die ältere Katze schwer. Es belastet Herz und Kreislauf und die Gelenke, die ohnehin durchs Alter bereits angeschlagen sein mögen. Untergewicht kann zur Abwehrschwäche führen und die Katze anfällig für Infektionen machen. Außerdem kann es auf eine Krankheit hinweisen. Überprüfen Sie das Gewicht Ihrer Katze, indem Sie mit der Hand über die Rippen streichen. Wenn Sie die Rippen kaum fühlen können, muss Ihre Katze abnehmen; wenn Sie die Rippen leicht fühlen oder sie bei einer Kurzhaarkatze zu sehen sind, sollte Ihr Tiger etwas Gewicht zunehmen. Im Zweifelsfall fragen Sie den Tierarzt. Wenn Ihre Katze zu dünn ist, lassen Sie von Ihrem Tierarzt überprüfen, ob Gesundheitsprobleme vorliegen, die den Gewichtsverlust verursachen. Da ältere Katzen ihre Nahrung oft weniger gut verdauen können, kommt ihnen eine leichte Aufbau-Diät auf jeden Fall zugute. Dem tragen Nahrungsmittel für ältere Katzen Rechnung, die einen entsprechend erhöhten Kaloriengehalt aufweisen. Nachlassen der Nierenfunktion Relativ häufig sind Nierenerkrankungen bei älteren Katzen. Trinkt Ihre Katze viel und hinterlässt sie größere Mengen von Harn in der Toilette, kann das ein Hinweis auf ein Nierenproblem sein. Sie sollten dann bald zum Tierarzt gehen, damit er die Blutwerte Ihrer Katze überprüfen kann. Sollte der Tierarzt eine Nierenerkrankung feststellen, halten Sie sich bitte genau an seine Anweisungen. Es ist gut möglich, dass er Ihrer Katze eine Diät verordnet, an die müssen Sie sich strikt halten, denn sie schont die angegriffenen Nieren. Appetitlosigkeit Altere Katzen haben manchmal nur wenig Appetit - Sie müssen sie zur Nahrungsaufnahme ermuntern. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei:
Es gibt spezielle Produkte, die sehr viel an Mineralstoffen und Vitaminen enthalten, und so auf die Bedürfnisse älterer Tiere genau abgestimmt sind. Eine ausgewogene Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen ist besonders wichtig, wenn Herz und Nieren Ihres Stubentigers nicht mehr so leistungsfähig sind. |
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Weiterhin viel Spaß auf unseren Webseiten - 21.04.2007 - © rooster |
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