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WAS HUNDE UND KATZEN MÖGEN Fleisch als Energielieferant von Maria Lederei - Bayer Vital GmbH Durch die besonders abwechslungsreiche Nahrung legen sich Katzen und Hunde weniger auf bestimmte Futtermarken und -sorten fest, notwendige Futterumstellungen z.B. Schonkost bei Magen-Darm-Erkrankungen oder spezielle Diäten bei Nieren- und anderen Organschäden werden eher akzeptiert und nicht zuletzt weiß der Tierhalter über die Inhaltsstoffe und deren Herkunft genau Bescheid und kann sie gegebenenfalls durch andere ersetzen. Im Gegensatz zu Menschen können Katzen und Hunde pflanzliches Eiweiß kaum, bzw. nur zum geringen Teil verwerten. Eine rein vegetarische Ernährung kommt deshalb nicht in Betracht. Den Hauptbestandteil des Futters bildet Geflügel-, Rind-, Kaninchen- und Wildfleisch, sowie in kleineren Mengen Fisch und Eier. Fleisch enthält außer Protein wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, Niacin und Taurin. Käse, Quark, Hüttenkäse, Sauerrahm und andere Milchprodukte ergänzen das Tierfutter durch hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor. Vollmilch verursacht durch den hohen Milchzuckergehalt bei Haustieren häufig Verdauungsstörungen und eignet sich deshalb nur bedingt. Reis, Vollkornnudeln, Kartoffeln, Hafer-, Getreide- und Maisflocken liefern in erster Linie Kohlenhydrate, aber auch Vitamine und Mineralstoffe. In Katzennahrung werden sie in kleinen Mengen verarbeitet. Bei Hundefutter kann der Anteil höher liegen. Gemüse und Obst werden von vielen Hunden gerne angenommen. Die Akzeptanz liegt bei Katzen bedeutend niedriger. Für eine gesunde Ernährung der Haustiere spielt Obst und Gemüse eine untergeordnete Rolle, da die Inhaltsstoffe schlecht verwertet werden. Lediglich bei Übergewicht kann es sinnvoll sein, den Gemüseanteil zu erhöhen. Das Ballaststoff reiche Gemüse stillt zwar den Hunger, liefert aber wenig verwertbare Energie. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung ausreichend vorhanden, vorsichtshalber können dem Futter jedoch entsprechende Präparate beigemischt werden.
Gesunde katzen- und Hundeernährung Katzen- und Hundenahrung unterscheidet sich durch den Gehalt an tierischem Protein. Katzen benötigen pro Kilogramm Körpergewicht ca. 4,5 - 5,5 Gramm verwertbares Eiweiß. Bei Katzen mit einem durchschnittlichen Gewicht von ca. vier Kilogramm sind dies immerhin 20 Gramm Protein täglich. Mageres Kalb-, Rind- und Geflügelfleisch enthalten pro 100 Gramm ca. 20 Gramm verwertbares Protein; fettreicheres Hammel-Schaf- und Schweinefleisch etwa 1/2 weniger. Eine gesunde Tagesration für eine Katze könnte sich z.B. aus 90 Gramm Hühnerfleisch, 25 Gramm Haferflocken und 1 Esslöffel Sonnenblumenöl zusammen setzen. Für eine übergewichtige Katze kann ein Teil der Haferflocken durch gekochte Karotten und das Öl durch magere Milchprodukte wie Sauerrahm oder Hüttenkäse ersetzt werden. Der Fleischanteil bleibt gleich, da Katzen Taurin nicht selbst bilden sondern den Bedarf durch die tägliche Fleischration decken. Die angegebene Portionsmenge gilt als Richtwert. Große Katzen, trächtige und säugende Tiere erhalten mehr Futter. Bei Hunden liegt der Richtwert für den Eiweißbedarf ebenfalls bei ca. 4,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Da sie pflanzliche Bestandteile besser verwerten als Katzen, kann der Fleischanteil zugunsten von Getreideprodukten und pflanzlichen Eiweißlieferanten wie Sojabohnen gesenkt werden. Allerdings sollte das verwertbare Protein mindestens zu 60 Prozent von Fleisch, Fisch und Milchprodukten stammen. Die Futtermenge variiert je nach Größe, Temperament und Bewegungsfreudigkeit der Tiere. Was für Zwergrassen wie Yorkshire-Terner und Malteser als Tagesration ausreicht, futtern Bernhardiner, lrish Setter und andere große Hunde als Vorspeise. Hunde sollten keinesfalls mit fieischhaltigerem und somit schmackhafterem Katzenfutter ernährt werden, da langfristig bei zu hohen Eiweißgaben Nierenschäden auftreten. Umgekehrt leiden Katzen an Mangelerscheinungen, wenn sie regelmäßig mit proteinärmerem Hundefutter ernährt werden.
Viele kleine Portionen – eine große Mahlzeit Wild lebende Katzen und Hunde ernähren sich durch den Fang von Beutetieren, wobei Katzen einzeln und Hunde in Rudeln jagen. Dabei fangen Katzen nur kleine Säugetiere wie Mäuse. Ein Hunderudel kann dagegen ohne weiteres größere Wildtiere erlegen. Das Futterverhalten unserer Haustiere orientiert sich immer noch an den Jagderfolgen ihrer wilden Vorfahren. Katzen nehmen am liebsten immer wieder auf den ganzen Tag verteilt kleine Häppchen zu sich. Erwachsene Hunde genießen eine ausgiebige Mahlzeit am Tag. Welpen, trächtige und säugende Hunde erhalten häufiger Futter. Bei Katzen empfiehlt es sich, die tägliche Futtermenge auf mehrere kleine Portionen zu verteilen. Dabei sollte das Futter möglichst handwarm „serviert“ werden. Bei Temperaturen um 30°C duftet das Futter besonders verlockend, so dass es selbst verwöhnte Katzen anzieht. Futterreste sollten nach der Mahlzeit kühl gestellt werden, weil sie bei Raumtemperaturen rasch verderben. Für den kleinen Hunger zwischendurch kann Trockenfutter angeboten werden. Selbstverständlich sollte dazu immer ein Schälchen frisches Wasser bereitstehen. Die Tagesration für den Hund kann nach dem täglichen Spaziergang auf eine oder auf zwei Portionen verteilt angeboten werden. Nach einem besonders ausgiebigen „Gelage“ ist auf jeden Fall eine Siesta angesagt, um die Gefahr einer Magendrehung zu minimieren. |
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1 Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier sind die Grundlage für eine gesunde Katzen- und Hundeernährung. Kartoffeln und Getreideerzeugnisse wie Vollkornnudeln, Reis, Haferflocken liefern Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Gemüse kann dem Futter beigemischt werden. Allerdings wird es von Katzen und Hunden nur schlecht verwertet.
2. Obwohl es so aussieht: Katzen sind keine Vegetarier Katzenfutter muss sich überwiegend aus magerem Fleisch, Fisch und Milchprodukten zusammensetzen. Gekochte Getreideprodukte und Gemüse ergänzen das Futter. An Gras knabbern Katzen, um Haarballen zu erbrechen.
3. Die meisten Katzen mögen Leber am liebsten roh. Leber enthält ca. 20 Prozent hochwertiges Eiweiß besonders viel Vitamin A und reichlich Spurenelemente. Bei allzu häufiger Fütterung mit Leber besteht die Gefahr einer Überdosierung mit Vitamin A die bis zur Vergiftung reichen kann. Gleichzeitig stellt sich dabei ein Calciummangel ein. |
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Weiterhin viel Spaß auf unseren Webseiten - 21.04.2007 - © rooster |
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