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Merke:
Begriffserklärung der
tödlich verlaufenden Viruserkrankungen der Katze:
FeLV =
Leukämie, Leukose
FIV =
Immunschwächeviruserkrankung oder Katzen-Aids
FIP =
Infektiöse Bauchwassersucht
Was sagt ein
positiver Test aus?
Bei äußerlich
gesunden Katzen:
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Die Katze hat sich
infiziert und trägt die Krankheitserreger als sog. Basiserkrankung in
sich. Die Krankheit bricht irgendwann innerhalb von 10 Jahren aus.
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Die Katze hat sich
infiziert und besiegt die Krankheit in den nächsten Monaten, d. h. sie
ist besonders abwehrstark.
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Das Testergebnis ist
aus verschiedenen Gründen falsch-positiv
Bei kranken Katzen:
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Die Katze hat sich vor
längerer Zeit infiziert und die Erkrankung ist jetzt ausgebrochen. Die
äußerlich sichtbaren Kankheitserscheinungen sind also z.B. Leukämie-Bedingt.
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Die Katze trägt die
Erkrankung als sog. Basiserkrankung in sich, die äußerlich sichtbaren
Kankheitserscheinungen kommen aber von einer anderen Krankheit wie
z.B. einer Nierenerkrankung oder einem Infekt her.
Was sagt ein
negativer Test aus?
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Die Katze hatte
bislang keine Berührung mit dem Virus.
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Die Katze hat eine
Infektion gut überstanden.
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Die Katze befindet
sich in der. sog. Inkubationszeit, d.h. in den ca. ersten sechs Wochen
nach einer Ansteckung kann der Test die Antikörper noch nicht
nachweisen.
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Das Testergebnis ist
falsch-negativ. Die Katze ist z.B. an der sog. tumorösen Form der
Leukämie erkrankt, die mit dem Test nicht nachgewiesen werden kann.
Was sagt uns das?
Tests sind nur bei
sichtbar kranken Katzen sinnvoll und müssen durch weitere Untersuchungen
ergänzt werden. Die Vorstellung, allein aufgrund eines Testergebnisses
entscheiden zu können, ob eine Katze erkrankt ist oder erkranken wird,
trifft leider nicht zu. |