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aus "Respektiere 04/2002" der Vereinszeitung des ETN - Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Immer wieder wird über die Euthanasie kranker und behinderter Tiere diskutiert. Vielfach haben wir gehört, dass es doch mehr Sinn macht, gesunde Tiere zu retten, statt kranke oder behinderte Tiere. Leid und Lebensqualität müssen natürlich sehr gewissenhaft abgewogen werden - aber dies muss stets eine Einzelfallentscheidung sein und niemals ein Pauschalurteil gegen kranke Tiere. Die nachfolgende Geschichte wurde aus dem spanischen übersetzt und von unseren Partnern an die Redaktion geschickt. Der Autor ist leider unbekannt. |
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Der Inhaber eines Geschäftes brachte gerade an seiner Eingangstür folgendes Schild an: „WELPEN ZU VERKAUFEN“. Ein kleiner Junge kam ins Geschäft und fragte: „Wie viel kosten die Hunde?“ Der Inhaber antwortete: „Zwischen 30 und 50 €.“ Der Junge steckte die Hand in seine Hosentasche und holte ein paar Münzen heraus. „Ich habe nur 2,37 €! ... kann ich die Welpen sehen?“ Der Mann lächelte und pfiff. Aus dem hinteren Teil des Geschäftes kam seine Hündin gerannt, gefolgt von ihren 5 Welpen. Einer der Welpen blieb ziemlich weit zurück. Der Junge zeigte sofort auf den Hund der humpelte und fragte: „Was ist mit diesem Hündchen?“ Der Mann erklärte ihm, dass, ihm der Tierarzt gleich nach der Geburt des Hundes sagte, dass der Welpe eine kaputte Hüfte hätte und für den Rest seines Lebens humpeln würde. Der Junge war sehr gerührt und sagte. „Dies ist der Hund, den ich kaufen möchte!“ Aber der Mann erwiderte: „Nein, du wirst diesen Hund nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich haben willst, werde ich ihn dir schenken.“ Der Junge wurde sehr ärgerlich, er sah dem Mann direkt in die Augen und sagte: „NEIN; ich will nicht, dass Sie mir den Hund schenken, er ist genau so viel wert wie die anderen Welpen und ich werde Ihnen den vollen Preis bezahlen. Ich gebe Ihnen jetzt meine 2,37 € und 0,50 € jeden Monat bis ich den Hund voll bezahlt habe.“ Der Mann sagte: „Sohn, du willst diesen Hund in Wirklichkeit gar nicht kaufen. Er wird niemals in der Lage sein zu rennen, zu springen und zu spielen wie andere Hunde.“ Der Junge bückte sich, hob sein Hosenbein hoch und zeigte sein linkes Bein, welches sehr verkrüppelt und unbrauchbar war. Es wurde von einem großen Metallgestell gehalten. Er schaute den Mann wieder an und sagte „Gut, ich kann auch nicht sehr gut laufen und das Hündchen braucht jemanden, der es versteht!“ Der Mann biss sich auf die Lippen, seine Augen füllten sich mit Tränen. Er lächelte und sagte: „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jeder dieser Welpen einen Herrn haben wird wie du es bist.“ |
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Weiterhin viel Spaß auf unseren Webseiten - 21.04.2007 - © rooster |
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