Neue Westfälische

Seit 2000 sind wir Mitglied in der Tierrettung Herford e.V. Über unsere Aktivitäten für den Verein berichtete die Presse am 08. März 2000:

DAS SCHAUFENSTER

Erfolgreich: Bei der Aktion der Tierrettung Herford e.V. im Bünder "WOLLNEST" kamen rund 1.200 Mark zusammen. Das Foto zeigt v.L. Susanne Hahn, Ian Wallace Harper und Ulrike Imort-Moses.

Foto Schuster

  

  "Warum steht das Pferd im Schaufenster?“

 

Diese Frage bekam Susanne Hahn, Inhaberin des „WOLLNEST“ an der Bahnhofstraße, in den letzten drei Wochen häufig zu hören. Bei dem lebensgroßen Kunststofftier, spontan auf den Namen „Karlchen“ getauft, handelt es sich um eine Leihgabe des Deko-Artikel Vertreibers Peter Heemeier aus Löhne. Karlchen soll Aufmerksamkeit erregen für eine Hilfsaktion zugunsten der Tierrettung Herford e.V. Dass es ihm gelungen ist, können Ulrike Imort-Moses und Vorstandsmitglied Ian Wallace Harper bestätigen: 1.230 Mark und 85 Pfennig überreichte ihnen Susanne Hahn am Samstag, die in nur drei Wochen zusammengekommen sind. Die Geschäftsinhaberin veranstaltete ein Preisausschreiben mit Barpreisen im Wert von 300 Mark dessen Teilnehmer sie um eine Spende für die Tierrettung bat. Das Interesse sei sehr groß gewesen.

Gleichzeitig mit der Übergabe des Spendenbetrages wurden auch die Gewinner der Geldpreise ermittelt. 150 Mark  erhält Hansjörg Lachmann aus Enger, Gisela Hüllbach aus Espelkamp bekommt 100 Mark, und über 50 Mark darf sich Charlotte Schön aus Löhne freuen. Die Herforder Tierrettung kann die Finanzspritze gut gebrauchen. Als nahezu einziger Verein im Umkreis nimmt sie auch Großtiere wie Pferde, Esel oder Ziegen auf und hat dadurch mit hohen Beträgen für  Pflege, Futter, Unterbringung und ärztliche Behandlung zu kämpfen, die allein durch Spenden finanziert werden müssen. Aber die Aktion von Susanne Hahn hat noch etwas Anderes erreicht, denn der Verein kann nicht hat übet ein stark gestiegenes Interesse berichten, sondern  auch über konkrete Hilfe.

So wird es in naher Zukunft vielleicht endlich gelingen, das einsame Hängebauchschwein Rudi mit einer Partnerin zusammen zubringen. Wenn er sich gut benimmt, darf er nach Bielefeld ziehen, wo er mit der Hängebauchschwein-Dame Lotti zusammenleben könnte. Der arme Rudi hat die erste Zeit seines Lebens in einer Kiste verbracht, nachdem er als „Glücksschweinchen“ verschenkt wurde. 

Informationen über den Verein erhält man im Internet unter www.tierrettung-herford.de oder unter Tel. 0 52 21 / 84 01 80.

Weiterhin viel Spaß auf unseren Webseiten - 19.12.2005 - © rooster

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