Westfalenblatt / Lippische Rundschau

Seit 2000 sind wir Mitglied im Tierschutzverein Franziskushof e.V. in Kalletal, aus dem wir am 06. September 2002 unsere sechste Katze RÖSCHEN übernommen haben. Über unsere Aktivitäten für den Tierschutzverein Franziskushof e.V. berichtete die Presse am 29. November 2000:

Tierheim "Franziskushof" präsentiert seine Arbeit im Internet

Homepage für Tierfreunde

Von Dunja Henkenjohann

Kalletal-Hohenhausen (dh). Partnersuche im Internet ist längst nichts Neues mehr. Wer die Frau fürs Leben sucht, gibt im "World Wide Web" eine Kontaktanzeige auf oder sucht sich aus dem reichhaltigen Angebot den richtigen Partner für ein erstes Rendevous aus. Wer dagegen einen tierischen Freund sucht oder Hund und Katze die Einsamkeit nehmen will, klickt im Internet kurzerhand auf die Seite "www.Tierschutzverein-Franziskushof.de". Auf seiner ersten "Homepage" stellt das Tierheim seine Bewohner vor und lädt zu einem virtuellen Rundgang durch das Gebäude ein.

Der Macher des umfangreichen Internetauftritts des Kalletaler Tierschutzvereins ist Horst Hahn aus Löhne. Der "Webmaster" - wie sich der Gestalter von Internetseiten neudeutsch nennt - ist in seiner Freizeit aktiv, um den "Franziskushof" auf der Datenautobahn zu präsentieren. Informationen werden kurz und knapp formuliert, Bilder illustrieren die Fakten auf ansprechende Art und Weise. Auf überflüssigen "Schnick-Schnack" hat Hahn bewusst verzichtet. "Hier geht es einzig und allein um die Informationen über den Franziskushof und seine Bewohner", erklärt der Webmaster.

Etwa 80 Katzen, 40 Hunde und acht Affen sind im Franziskushof an der Straße Echternhagen Zuhause. Betreut werden sie 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche von den engagierten Tierschützern Susanne Häger und Marianne Danyluk, die Vorsitzende des Vereins. Beim virtuellen Rundgang durch das Tierheim, das gleichzeitig das Wohnhaus der beiden Frauen ist, können Internet-Surfer die Hausbewohner näher kennen lernen.

In Wort und Bild werden alle Hunde und Katzen vorgestellt. Unterteilt nach jüngeren, älteren und behinderten Tieren werden die Lebensläufe der Vierbeiner erläutert - in der Hoffnung, diese schnellstmöglich in gute Hände zu vermitteln. Eine weitere Seite zeigt etwa 40 junge und alte Katzen des Tierheimes in allen Farbkombinationen. In einem Rückblick werden sämtliche Hunde und Katzen vorgestellt, die ihren Auftritt bei der WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" hatten und - bis auf wenige Ausnahmen - vermittelt werden konnten.

Wer nach dem Begutachten der Hausbewohner die Lust am Surfen noch nicht verloren hat, kann sich in Auszügen aus der Vereinszeitung "Ein Weg der Hoffnung" über die Arbeit und Projekte des "Franziskushofes" in der Vergangenheit informieren. Mehr als 90 Prozent aus den acht bisher erschienenen Ausgaben - das sind 300 Artikel und Berichte sowie 1050 Bilder - sind bereits ins Internet gestellt worden.

Wer noch nicht zu denen gehört, die "drin" sind, kann sich sein neues Haustier auch persönlich im Tierheim aussuchen oder sich vor Ort über die Arbeit der beiden Tierschützerinnen informieren. Die Türen stehen Besuchern samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr offen.

Weiterhin viel Spaß auf unseren Webseiten - 04.09.2005 - © rooster

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